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Art & Architecture
DETAIL

DETAIL Buhnenbauten / Stage Venues 2018

-----DETAIL ist die internationale Zeitschrift für Architektur + Baudetail. Sie erscheint 10-mal im Jahr. Zusätzlich erscheinen die Sonderhefte DETAIL Green für nachhaltiges Bauen, DETAIL Structure als Schnittstelle zwischen Architekten und Bauingenieuren und DETAIL Inside mit allen relevanten Aspekten der Innenarchitektur. Das Fachmagazin wird in mehr als 90 Länder als bilinguale deutsch-englische Ausgabe geliefert. DETAIL bietet Dokumentationen und Informationen zu Bauobjekten aller Kategorien. Schwerpunkt: Das Detail im konstruktiven und architektonischen Zusammenhang. -----DETAIL is the international journal dedicated to architecture and construction details. Each issue focuses on a particular aspect of design, such as constructing with concrete, roof structures, etc. Emphasis is placed on presenting designs in great detail, and complementing these with drawings in practical scales and superb photographs that illustrate real world examples from near and far. Detail German/English Edition is published 10 times per year (+ special issues DETAIL Green, DETAIL Structure and DETAIL Inside).

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Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DETAIL Business Information GmbH
Frequency:
Monthly
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10 Issues

in this issue

3 min.
auf der großen bühne

On the Great Stage Seit der Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg werden Bühnenbauten in neuem Licht rezipiert. Ihre allgemeine Wertschätzung hat sich mit der Landmark der Hansestadt verändert. Theater, Opernhäuser und Konzertsäle sind so populär wie lange nicht mehr, aus Sicht des Stadtmarketings werden sie als vielversprechende Erfolgsstory gefeiert. Früher waren Museen die Publikumslieblinge – heute stehen Bühnenbauten auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala. Wir zeigen in unserer März-Ausgabe Konzepte für Auditorien und Freilufttheater, Kongresszentren oder große Opernhäuser. Gemeinsam haben all diese Gebäude eine Bühne, die mal größer und mal kleiner oder gar variabel ausfällt. Unsere Beispiele aus Schwaben und aus Nordjütland, aus Kanada und China machen typologische Aspekte vergleichbar, beispielsweise Fragen der Erschließung und Anordnung einzelner Säle. In den beiden ausführlichen Prozess-Beiträgen zum Musikforum in Bochum sowie zum Auditorium und Kongresszentrum…

7 min.
symbol der toleranz?

Symbol of Tolerance? Jean Nouvel’s Louvre in Abu Dhabi is reminiscent of the architecture of antiquity. The design and the concept of a universal museum foster the ideal of a harmonious global culture. „In erster Linie wollte ich einen Treffpunkt schaffen, eine arabische Agora, die von dem kosmologischen Element der Kuppel als Metapher für den Himmel überspannt wird“. Angesichts einer Zeitspanne von über 10 Jahren seit seiner ersten Skizze und der Überwindung unzähliger technischer, logistischer und finanzieller Herausforderungen wirkt Jean Nouvel bei der Eröffnung des Louvre Abu Dhabi im November 2017 erstaunlich sachlich. „Das Gebäude soll aber auch ein Mysterium sein, das uns verzaubert, schließlich ist Architektur nichts anderes als Kunst“. Und tatsächlich zieht der Außenraum unter der schwebenden Kuppel die Besucher wie magisch in seinen Bann. Hier im Schatten und umgeben…

3 min.
apple für besucher

Apple Park Visitor Centre With this development, Foster and Partners afford an insight into the new corporate world. Der neue Hauptsitz von Apple, der riesige gläserne Ring mit 461 m Durchmesser und einem Park in der Mitte, öffnete im April letzten Jahres seine Pforten. Im September folgte das Steve Jobs Theatre, ein kreisrundes gläsernes Auditorium, dessen gebogene Scheiben das derzeit größte Carbondach der Welt tragen. Seit November ist nun auch das vorerst letzte Gebäude auf dem 71 ha großen Firmengelände vollendet: das Besucherzentrum mit Café, einem Bereich mit dem Modell des gesamten Campusgeländes und natürlich einem Shop. Ähnlich wie das Auditorium trägt auch das Besucherzentrum ein weit auskragendes Dach aus Kohlenstoff, allerdings ruht seine Hauptlast auf einem massiven Kern aus Beton, in dem die Nebenräume liegen. Über die gebogenen Glasscheiben wird lediglich ein…

5 min.
regeln, normen und paragraphen

Rules, Norms and Paragraphs The origins, development and impact of building regulations: the Architekturzentrum Wien shows that they also reflect social values. Architektur ist keine freie Kunst. Sie ist das Resultat des Umgangs mit Rahmenbedingungen – und zu ihnen zählen auch Bauordnungen, Gesetze, Normen und Verordnungen. In der Ausstellung „Form folgt Paragraph“ zerrt das Architekturzentrum Wien (AzW) das determinierende Regelwerk aus seinem Schattendasein ins Rampenlicht. Die Kuratorinnen der Schau, Martina Frühwirth, Karoline Mayer und Katharina Ritter, stellen Fallbeispiele zusammen, welche die Entstehung, Entwicklung, Anwendung und Auswirkung verschiedenster Vorschriften thematisieren – und letztlich gesellschaftliche Werte widerspiegeln. „Wir wollten mit dieser Ausstellung eine breite Debatte anzetteln“, so Angelika Fitz, Direktorin des AzW. „Der Blick hinter die Kulissen braucht Mut, denn er entzaubert die Architektur. Neben ökonomischen gibt es auch viele juristische Zwänge.“ Deutlich wird das…

4 min.
bücher

Books Von Bregenz nach Straßburg Helmut Dietrich und Much Untertrifaller sind für ihre unaufgeregten und präzisen Entwürfe bekannt, die Räume mit eindrucksvollen Qualitäten entstehen lassen. Dass die beiden Vorarlberger Architekten ihre vielfältigen Projekte längst international verwirklichen, dokumentiert diese übersichtliche Monographie mit Bauten von 2008 bis 2016. Fotos, Lagepläne und Grundrisse erläutern die jüngsten realisierten Gebäude von Dietrich Untertrifaller, ergänzt durch Architekturaufnahmen, nüchterne Beschreibungstexte sowie übersichtliche Projektdaten. Bruno Klomfars Fotoessay und ein Text von Köbi Gantenbein runden die Werkschau mit einer subjektiven Note ab. Genauso unprätentiös und sorgfältig bedacht wie die Architektur von Dietrich Untertrifaller – etwa der Musik- und Kongresspalast in Straßburg, das Sport Center der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich oder die Wohnanlage im österreichischen Götzis – präsentiert sich die neue leinengebundene Werkschau der Architekten: eine informative, gut gemachte Monographie mit Schweizer…

7 min.
origami aus beton

Concrete Origami Inspired by origami, RWTH Aachen University’s Chair and Institute of Structural Concrete has developed a methodology for the design and manufacture of folded plate structures made of thin, textile-reinforced concrete slabs. Aktuelle Entwicklungen im Bereich der zementbasierten Verbundwerkstoffe wie textilbewehrte Tragstrukturen ermöglichen es, extrem dünnwandige und schlanke Betonstrukturen herzustellen. Neben den charakteristischen, hohen Festigkeiten der Bewehrungsmaterialien alkaliresistentes Glas oder Carbon besitzen die flächigen Textilien die Eigenschaft, leicht biegbar zu sein, sodass sie die Funktion eines Liniengelenks zwischen starren Betonfacetten übernehmen können. Dies ermöglicht neue Wege für die Herstellung von räumlichen Tragwerken. Die Falthalbzeuge werden mit einer einfachen, flachen Schalung erstellt. Zum Einbau der Faltkanten werden vor der Betonage ober- und unterhalb der zentrisch im Querschnitt gelegenen Bewehrung linienförmige Aussparungselemente angeordnet. Entwurf und Herstellung von Faltwerken Die Falthalbzeuge werden durch das Falten in…