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Art & Architecture
DETAIL

DETAIL Fassade / Facades 2018

-----DETAIL ist die internationale Zeitschrift für Architektur + Baudetail. Sie erscheint 10-mal im Jahr. Zusätzlich erscheinen die Sonderhefte DETAIL Green für nachhaltiges Bauen, DETAIL Structure als Schnittstelle zwischen Architekten und Bauingenieuren und DETAIL Inside mit allen relevanten Aspekten der Innenarchitektur. Das Fachmagazin wird in mehr als 90 Länder als bilinguale deutsch-englische Ausgabe geliefert. DETAIL bietet Dokumentationen und Informationen zu Bauobjekten aller Kategorien. Schwerpunkt: Das Detail im konstruktiven und architektonischen Zusammenhang. -----DETAIL is the international journal dedicated to architecture and construction details. Each issue focuses on a particular aspect of design, such as constructing with concrete, roof structures, etc. Emphasis is placed on presenting designs in great detail, and complementing these with drawings in practical scales and superb photographs that illustrate real world examples from near and far. Detail German/English Edition is published 10 times per year (+ special issues DETAIL Green, DETAIL Structure and DETAIL Inside).

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Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DETAIL Business Information GmbH
Frequency:
Monthly
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10 Issues

in this issue

4 min.
von der außenhülle zum innenraum

From Outer Envelope to Interior Space zredaktion@detail.de Fassaden müssen viele Aufgaben auf einmal lösen. Sie geben Häusern ein Gesicht und oft auch einen eigenen Charakter. Sie müssen sich im Stadtbild behaupten und in das Umfeld ihrer Nachbarn einfügen. Sie halten Regen, Wind und Kälte ab, schützen aber ebenso vor Hitze und direkter Sonne. Nicht zuletzt ist die Außenhülle auch für Innenräume maßgeblich. Denn sie trägt zu einem angenehmen Raumklima bei, lenkt den Blick gezielt durch Öffnungen nach draußen, steuert den Einfall von Tageslicht und sorgt mit Balkon, Terrasse oder Loggia für Luft und Laune. Im Thementeil in unserer Mai-Ausgabe (ab Seite 25) hat Julia Liese außergewöhnliche Beispiele für Fassaden von aktuellen Gebäuden in Kopenhagen und Seoul, Berlin und Madrid zusammengestellt. Unsere Auswahl an Projekten dokumentiert die Außenhüllen in Details und zeigt, mit welchen…

6 min.
mount herzl memorial

Mount Herzl Memorial The new memorial hall in Jerusalem by Kimmel Eshkolot Architects with Kalush Chechik Architects commemorates Israel’s fallen soldiers. At its heart: a spiraling wall with over 23,000 engraved bricks. Der Herzlberg ist ein begrünter Hügel 5 km westlich der Altstadt von Jerusalem, benannt nach Theodor Herzl, dem Begründer des Zionismus. Neben Herzls letzter Ruhestätte befinden sich hier Israels Nationalfriedhof für Soldaten, Politiker und andere Persönlichkeiten sowie die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Im Herbst 2017 wurde die Mount Herzl Memorial Hall eröffnet, eine Andachtshalle für alle Männer und Frauen, die seit 1860 bei der Verteidigung Israels ums Leben gekommen sind. Wohlinszenierte Raumfolgen Kern des Entwurfskonzepts bilden rund 23000 Mauersteine aus Jerusalem-Naturstein, die die eingravierten Namen und Todestage aller Gefallenen zeigen und sich zu einer insgesamt 250 m langen Wand aneinander reihen. Nicht zuletzt…

6 min.
vier solisten am pool

Four Soloists at the Pool With the Lewis Center for the Arts, Steven Holl Architects and Bnim Architects have created an impressive new gateway to the Princeton University campus. Auch im Autoland USA werden hier und da große Summen investiert, um den öffentlichen Nahverkehr aufzubessern. Ein Beispiel ist die Kleinstadt Princeton südwestlich von New York, wo vor dreieinhalb Jahren ein neuer Bahnhof eröffnet wurde. Er liegt am Südrand des berühmten Universitätscampus in einem bislang sehr heterogenen Umfeld aus Parkplätzen, Labor- und Fakultätsgebäuden. Im Zuge der Bahnhofsplanungen begann die Universität Princeton auch, sich über ein repräsentatives südliches Entrée zum Campus Gedanken zu machen. 2008 erhielten Steven Holl Architects und Bnim Architects den Planungsauftrag für ein neues, nach dem Princeton-Alumnus Peter B. Lewis benanntes Kunst- und Theaterzentrum an dem Standort. Neben Ausstellungsräumen für den…

4 min.
sinnesrausch und wilde partys

Sensual Frenzy and Wild Parties Colourful, crazy and individual: the exhibition “Night Fever” at the Vitra Design Museum shows the evolution of club culture from the 1960s to the present day. Clubs und Diskotheken sind Gesamtkunstwerke: In ihren Räumen kommen nicht nur Menschen, sondern auch Licht und Architektur, Grafik und Mode, Kunst und Musik zusammen. So entstanden im Zuge des Phänomens Disco in den 1960er-Jahren eigenwillige Parallelwelten, die gezielt mit gesellschaftlichen Normen abrechneten. Damals wie heute waren Clubs auch Orte für Künstler, die neue gestalterische Dimensionen erkundeten und ihren Ideen im Nachtleben freien Lauf lassen konnten. Die Ausstellung in Weil am Rhein beginnt mit Beispielen des italienischen Radical Design und zieht den Bogen bis zu aktuellen Technologien wie mobilen Soundsystemen. Sie zeigt auf, inwiefern Nachtclubs ursprünglich Gegenentwürfe zum konservativen Establishment waren. Ihre Nutzung…

6 min.
bücher

Books Gärten, Kunst und Stadtlandschaft Gardens, Art and Cityscapes Seltene Kakteen, Palmen- und Orchideenarten, die er vor dem Aussterben retten wollte: Der private Garten des Landschaftsarchitekten, Künstlers und Umweltschützers Roberto Burle Marx südlich von Rio de Janeiro ist ein Paradies auf Erden. Dort kultivierte der 1994 verstorbene Brasilianer tropische Pflanzen, die er von seinen Expeditionen mitbrachte und später in Entwürfen für urbane Plätze, Dachgärten oder Parks einsetzte. Burle Marx nannte sich gerne einen „Landschaftsgärtner“. Lange bevor die Landschaftsarchitektur als eigene Disziplin an Universitäten gelehrt wurde, lotete er ihre gesellschaftliche und soziale Bedeutung aus. Kunst und Architektur, Natur und Stadt begegnen sich in seinen austarierten Entwürfen auf Augenhöhe. Geschwungene und asymmetrische Formen ergänzen die Bepflanzung in Stadträumen wie Rios Copacabana zu einem fröhlichen Wechselspiel, das manchmal wie ein abstraktes Gemälde wirkt. Das von Gareth Doherty…

9 min.
nest unit: urban mining & recycling

An experimental living module, constructed out of individual reusable, recyclable or compostable materials. „Die Stadt der Zukunft unterscheidet nicht zwischen Abfall und Vorrat“, umschreiben die Wissenschaftler den Forschungsansatz der Experimentaleinheit mit einem Zitat von Mitchell Joachim, Vorreiter eines ökologischen Planungsansatzes. Die Urban Mining & Recycling (Umar)-Unit ergänzt seit Februar 2018 als experimentelles Wohnmodul das modulare Forschungs- und Innovationsgebäude Nest (Next Evolution in Sustainable Building Technologies) auf dem Campus der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf. Der Entwurf stammt von Werner Sobek mit Dirk E. Hebel und Felix Heisel. Sobek ist Leiter des Instituts für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren der Universität Stuttgart, Hebel und Heisel sind Leiter und Forschungsverantwortliche des Fachgebiets Nachhaltiges Bauen am KIT Karlsruhe und des Singapore ETH-Centre. Dem Forschungsprojekt liegt der Wunsch nach einem vollständig geschlossenen Materialkreislauf zur Herstellung…