ZINIO logo
EXPLOREMY LIBRARY
Art & Architecture
DETAIL

DETAIL Beton / Concrete Construction 2018

-----DETAIL ist die internationale Zeitschrift für Architektur + Baudetail. Sie erscheint 10-mal im Jahr. Zusätzlich erscheinen die Sonderhefte DETAIL Green für nachhaltiges Bauen, DETAIL Structure als Schnittstelle zwischen Architekten und Bauingenieuren und DETAIL Inside mit allen relevanten Aspekten der Innenarchitektur. Das Fachmagazin wird in mehr als 90 Länder als bilinguale deutsch-englische Ausgabe geliefert. DETAIL bietet Dokumentationen und Informationen zu Bauobjekten aller Kategorien. Schwerpunkt: Das Detail im konstruktiven und architektonischen Zusammenhang. -----DETAIL is the international journal dedicated to architecture and construction details. Each issue focuses on a particular aspect of design, such as constructing with concrete, roof structures, etc. Emphasis is placed on presenting designs in great detail, and complementing these with drawings in practical scales and superb photographs that illustrate real world examples from near and far. Detail German/English Edition is published 10 times per year (+ special issues DETAIL Green, DETAIL Structure and DETAIL Inside).

Read More
Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DETAIL Business Information GmbH
Frequency:
Monthly
BUY ISSUE
$21.10
SUBSCRIBE
$201.54
10 Issues

in this issue

2 min.
leicht und schwer

Light and Massive Wie ein Fels in der Brandung erhebt sich das Foro Boca an der Küste des Golfs von Mexiko. Mit Fassaden aus rauem Sichtbeton gaben Rojkind Arquitectos den kantigen Baukörpern der neuen Konzerthalle die Anmutung riesiger, schwerer Gesteinsbrocken. Der Kontrast zur James-Simon-Galerie in Berlin könnte deutlicher kaum ausfallen: Für das neue Eingangsgebäude der Museumsinsel haben David Chipperfield Architects Berlin eine filigrane Kolonnade aus Beton entworfen, die sich als leichte und luftige Aussichtsplattform an der Spree in den Stadtraum schiebt und neue Perspektiven auf die Umgebung eröffnet. Die schlanken Pfeiler des Bauwerks sind aus vorfabrizierten, mit weißem Marmor versetzten Elementen gefertigt. Gezielt knüpfen die Architekten mit dem Motiv der Kolonnade an die historische Museumsarchitektur an und übertragen sie in ein zeitgenössisches Selbstverständnis, das heutige Fertigungsmethoden einschließt. In unserer Juni-Ausgabe haben wir…

5 min.
ein unbequemer patient

A Difficult Patient Only two years ago, plans existed for the demolition of Frei Otto’s Mannheim Multihalle. In the meantime, all the parties involved stress their desire to save the building and are now searching desperately for a new use. This process is documented by an exhibition at the Architecture Biennale in Venice. In der Mannheimer Multihalle bündeln sich alle Widersprüche, die bei der dauerhaften Konservierung von Experimentalbauten entstehen. Eigentlich hatten Frei Otto und Carlfried Mutschler das Bauwerk nur als temporäre Ausstellungshalle zur Bundesgartenschau 1975 geplant. 43 Jahre später steht es immer noch – rund die Hälfte dieser Zeit unter Denkmalschutz. Und obwohl die Halle weder Heizung noch Kühlung oder Wärmedämmung besitzt, soll sie nun für eine dauerhafte Nutzung hergerichtet werden – diese ist Grundvoraussetzung für ihren Erhalt. Soweit sind sich alle…

5 min.
umsteigen und platz schaffen

Change Over and Make Space To improve the quality of life in cities with their increasing built density, a sensible reassignment of public space is called for, as the exhibition “Ride a Bike!” in DAM shows. Wer die Ausstellung „Fahr Rad! Rückeroberung der Stadt“ im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main mit dem Fahrrad aufsucht, ist schon mitten drin im Thema: Zugeparkte Radwege, wütende Autofahrer, die ihr vermeintliches Vorrecht auf der Straße hupend kund tun, sowie ungenügende Abstellmöglichkeiten für den Drahtesel. Ein vergnügliches Mobilitätserlebnis ist das nicht unbedingt, aber der Verkehrsraum ist eine hochemotionale Angelegenheit. Doch es ist Zeit zum Handeln. Denn, so zeigen es die Statistiken in der Ausstellung, das Fahrrad spart vor allem eines: Platz. Während ein stehendes Auto im Schnitt 13,5 m in Anspruch nimmt, benötigt ein Rad…

3 min.
die zukunft von gestern

The Future of Yesterday The Canadian Centre for Architecture (CCA) presents radical Utopias from the 1960s. Happenings, Protestkundgebungen und waghalsige Visionen: Für die Architekturstudenten der 1960er-Jahre waren die politischen und gesellschaftlichen Ansichten der Nachkriegsära viel zu eng. Deshalb suchte die junge Generation nach Alternativen jenseits konventioneller Entwurfsstrategien und abseits der Konsumkultur. Die Utopien von Städten und Gebäuden, die so entstanden, gaben sich zuweilen gar nicht mehr mit irdischen Belangen ab, sondern drifteten stattdessen in den Weltraum. Alessandro Poli von Superstudio zum Beispiel erkundete mit der Fotomontage „Architettura interplanetaria“ Optionen im All – etwa die Möglichkeit einer Autobahn von der Erde zum Mond. In der Ausstellung „Utopie Radicali“ zeigt das Canadian Centre for Architecture (CCA) in Montreal die Vielfalt an Architekturvisionen, die zwischen 1966 und 1976 in Italien kursierten und vornehmlich an Universitäten und…

8 min.
aktivierte gebäudehülle

Activated Building Envelope Architects at the Leipzig University of Applied Sciences (HTWK Leipzig) have embarked on a search for new applications – for the facade. Das Architektur-Institut Leipzig (ai:L) an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HWTK) befasst sich mit der Integration von neuen Technologien und Materialien in die Fassade, es geht dabei aber auch um Inspiration für eine neue Fassadenästhetik. Frank Hülsmeier, Professor für Gebäudetechnik, Energiekonzepte und Bauphysik, und sein Team suchen dabei nach technischen Parametern, die neben einem funktionellen Mehrwert auch eine neue Architektursprache generieren. Als Architekten entwickeln sie nicht die Technologie, sondern forschen an gestalterischen und konstruktiven Methoden, um die jeweilige Technik sinnvoll und ästhetisch in die Fassade zu integrieren. Dabei liegt allen Ansätzen eine einfache Maxime zugrunde: „Unser Ziel ist es, alles dünner, leichter und integrativer zu…

3 min.
architektur im dialog

Architecture in Dialogue Jury wählt Detail-Stipendiaten 2018/2019 Jury selects Detail Scholarship Holders 2018/2019 Die Detail-Stipendiaten 2018/2019 stehen fest. Aus 121 Einsendungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wählte die Jury um Thomas Haltenhof von Schüco, Florian Nagler von Florian Nagler Architekten, Per Pedersen von Staab Architekten, Meike Weber von Detail und der Detail-Stipendiat des vergangenen Jahres, Lionel Esche, am 21. März in München die vier neuen Stipendiaten. Seit April können sich Niklas Heiss von der Technischen Universität Wien, Paul Felix Eckert von der Università della Svizzera italiana in Lugano sowie Jonas Hamberger und Tobias Haag von der Technischen Universität München über die finanzielle monatliche Unterstützung freuen. Das Geld soll es den vier Masterstudenten ermöglichen, sich auf ihre Semester-arbeiten zu konzentrieren und intensiv innovative Ideen und Projekte zu verfolgen. The Detail Scholarship Holders 2018/2019…