Zum Beispiel Althea* auf den Philippinen. 19 Monate ist sie alt, ihre Eltern arbeiten an einer Wasserausgabestelle in einem Armenviertel. Trotz der Ausgangssperre, die auf den Philippinen auch mit Schießbefehl durchgesetzt wird, bleibt die Ausgabe geöffnet, um die Menschen mit sauberem Wasser zu versorgen. Altheas Eltern fürchten jeden Tag die Ansteckung. Aber es hilft nichts. Sie müssen arbeiten, sie brauchen das Geld, um Essen für die Familie zu kaufen.
Wenn ihre Eltern an Covid-19 sterben sollten, ist Althea allein. Für Kinder, die niemanden mehr haben, sind die Philippinen, wo man Straßenkinder ins Gefängnis steckt, statt sich um sie zu kümmern, ein gefährlicher Ort.
»Die Welt muss jetzt an einem Strang ziehen« Schon Ende März warnte der Berliner Virologe Christian Drosten, die Corona-Pandemie könne in armen Ländern ungeahnte Bilder hervorbringen. „Da…
