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stern

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31/2021

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

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Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Frequency:
Weekly
R 63,14
R 2 531,09
52 Issues

in this issue

2 min
liebe leserin, lieber leser!

Trotz der vielen, vielen Fotos und Filmaufnahmen aus den Krisengebieten: Wir machen uns kein Bild. Was vor zwei Wochen an der Ahr und in Teilen Nordrhein-Westfalens passiert ist, übersteigt die Vorstellungskraft – jedenfalls meine. Zwölf Kolleginnen und Kollegen waren für den stern in den Trümmern unterwegs, die das gigantische Hochwasser in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli hinterlassen hat. Zwischen Schlamm, Geröll und Sperrmüll sprachen sie mit den Menschen, die jetzt von Sonnenauf- bis -untergang darum kämpfen, wieder irgendeine Art von Normalität zurückzubekommen. Dabei ahnen und wissen sie: So wie vorher wird es nicht mehr werden. Viele Häuser werden nicht wiederaufgebaut werden können, vieles muss abgerissen werden, ganze Dörfer sind unter der Welle begraben worden. Hinzu kommen die Schäden an der Infrastruktur – Straßen, Brücken, Schienen, Leitungen. Alles weg.…

1 min
ein stern für spender

Mit einer Sonderausgabe will der stern weiter helfen: Am Samstag, 31. Juli, erscheint ein Extraheft zur Flutkatastrophe. Ein Euro vom Erlös jeder im Handel gekauften Ausgabe geht direkt an die Stiftung stern und von dort an Hilfsorganisationen, die Betroffene unterstützen. Das Heft zeigt noch einmal die eindrücklichsten Bilder, erzählt in einer großen Geschichte nach, was rund um die Nacht vom 14. auf den 15. Juli und danach passiert ist, und beleuchtet auch den aktuellen Stand der Klimakrise. Ab Samstag im Handel! Unsere Abonnenten erhalten das Heft nach Hause.…

3 min
echo

stern Nr. 30/2021, „Die angekündigte Katastrophe“ – Berichte zur Flut Wachstum um jeden Preis Es wäre naiv zu glauben, dass diese Katastrophen zu nachhaltigen Veränderungen führen werden. Wenn man die Ursachen – den Klimawandel – bekämpfen wollte, würde dies eine Änderung unseres Lebensstils und auch Verzicht bedeuten. In unserem Weltwirtschaftssystem aber hat Verzicht nichts zu suchen. Die Zauberformel heißt: Wachstum um jeden Preis, auch wenn unser Planet dabei zum Teufel geht. Was dieses „Nach uns die Sintflut“ bedeutet, mussten die Bewohner des Ahrtals jetzt erfahren. Horst Haustein, Emmelshausen Wer stellt Regeln auf? Nein, wir brauchen keine Himbeeren aus Peru: Die Ein- und Ausfuhr solcher klimaschädlichen Produkte zugunsten finanzieller Interessen Dritter muss vom Staat im Rahmen neuer Klimaschutzbestimmungen verboten werden. Nein, wie brauchen keinen Reisetourismus für Milliardäre ins All: Wer wird hier die notwendigen gesetzlichen Regeln…

2 min
betrifft: stern

Nach der Flut Für die zweite Titelgeschichte in Folge war erneut ein großes Team von Reportern in den Überflutungsgebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz. An manchen Orten trafen sie kaum andere Journalisten – das Verwüstungsgebiet ist so riesig, dass sich die Medienvertreter darin verteilen. Die Geschichten vieler Opfer werden erst nach und nach bekannt werden. Wir trauern um Nikola Sellmair Der stern hat einen Menschen verloren, dessen Warmherzigkeit und Humor jeden Raum erfüllten. Niemand konnte ihrem Lachen widerstehen. Wir trauern um eine Journalistin, deren Kreativität, Klugheit und sprachliche Eleganz hervorstachen. Ihre Reportagen über die Grenzen des Wachstums waren geprägt von besonderen Erzählperspektiven und einer außergewöhnlichen Tiefe der Recherche. Ihre Texte wurden mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen gewürdigt. In der vergangenen Woche ist Nikola Sellmair an den Folgen einer schweren Krankheit gestorben, kurz…

1 min
bilder der woche

JAPAN VORTURNER Und hoch das Bein! Viele Männer mit roter Krawatte sitzen auf der Tribüne und schauen dem einsamen deutschen Turner Philipp Herder zu. Es ist Olympia; die Athleten zeigen ihre Höchstleistungen, viele spektakulär, andere still. Aber irgendwie herrscht Olympia-Flaute. Falsche Uhrzeit (oft mitten in der Nacht), falscher Zeitpunkt (mitten in der Corona-Zeit), falsche Gesellschaft (der unangenehme Männerklub des Olympischen Komitees). Und doch: Der Sport hat eine Magie, die selbst Pandemie und IOC nicht kaputt kriegen können. Herder und sein Team turnten sich ins Finale und belegten dort Platz acht. ÖSTERREICH KOPFSACHE Das Thema wird bleiben diesen Sommer: Was darf Kultur – und was nicht? In Deutschland ereifern sich gerade Helge Schneider und Nena über ihrer Meinung nach unzumutbare Hygienekonzepte. Am Ufer des Bodensees eröffneten derweil die Bregenzer Festspiele nach langer Pause ihre Freiluftsaison mit…

3 min
gewusst, wie

Dagegen sind wir machtlos: Wenn es regnet wie in den Flutgebieten, können wir nichts tun. Nur abwarten, hoffen und gegebenenfalls beten. Keine Technik der Welt, keine Internationale Raumstation, keine App – nichts hilft, um diese Wassermassen aufzuhalten. Wir verneigen uns: vor der Macht der Natur. Und auf der anderen Seite unsere völlige Ohnmacht. Komisches Gefühl, oder? Der Mensch kennt es kaum noch. Gegen eine Seuche wie Corona entwickeln wir in Rekordzeit einen Impfstoff. Unsere wissenschaftlichen und technischen Fähigkeiten sind so irrwitzig, dass jetzt jeder Mensch ins All fliegen kann (vorausgesetzt, er bringt 250 000 Dollar mit). Wir können Kindheitsträume wahr machen, Science-Fiction-Visionen von Robotern und künstlicher Intelligenz sind Realität, Gensequenzen schnippeln wir heraus und setzen andere ein. Der Mensch kann alles, weiß alles. Willkommen, Bruce Almighty. Nur den Regen aufhalten, das kann…