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„Würde man nur ein Viertel der weltweiten Verluste retten, ließen sich damit alle Menschen ernähren, die derzeit Hunger leiden“ Jan Rosenkranz, stern-Reporter (Seite 33) Stellen Sie sich einmal vor, Sie stünden in einem Stau. Vor Ihnen reiht sich Lastwagen an Lastwagen. Ihre Reise beginnt im spanischen Almería, dem größten Gemüseanbaugebiet Europas. Der Stau reicht bis Moskau und wieder zurück. Über Ihr Radio erfahren Sie, dass sich in jedem einzelnen Lkw vor Ihnen Lebensmittel befinden, die niemals gegessen oder getrunken werden. 8000 Kilometer lang wäre dieser Stau, den allein wir Deutsche durch weggeworfene Lebensmittel jährlich verursachen. Ich halte das für einen unglaublichen Skandal. Beteiligt sind Regierungen, Bauern, der Handel – und vor allem wir selbst. Der „Verbraucher“, der nicht verbraucht, sondern wegwirft. Wir spielen in diesem Skandal eine Schlüsselrolle.Weil wir vielleicht…
Michelle Obama – eine beeindruckend ehrliche und engagierte Persönlichkeit mit Herz, Verstand, Humor und Lebensnähe. Nicola Moser-Nacke, Meerbusch Alle schauen weg stern Nr. 47/2018, „Sklaven der Autobahn“ – wie philippinische Lkw-Fahrer in Deutschland ausgebeutet werden Das Schicksal der philippinischen Fernfahrer ist nur eine von vielen Formen der modernen Sklaverei. Und wir schauen alle weg – zugunsten billiger Transportlösungen. Die Situation aller Fernfahrer auf Europas Straßen hat sich in den letzten Jahren permanent verschlechtert. Wenn es keine vernünftigen Kontrollen gibt mit einer Ahndung aller Verstöße, kann sich nichts ändern. Helmut Mang, Kiel Unmenschlich Ein erschütternder Bericht. Im globalisierten Europa werden Menschen von kriminellen Spediteuren auf unmenschliche Weise ausgenutzt, verantwortlich ist natürlich niemand. Und die Bundesregierung? Tut nichts. Übrigens: Der Arbeitsminister heißt Hubertus Heil und gehört der SPD an. Wilfried Schacker,…
Wahnsinn in Tüten 80 Kilogramm – das ist die Masse an Lebensmitteln, die jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr in den Müll wirft. Um die gewaltige Verschwendung zu dokumentieren, legten Fotograf Jan Burwick und Stylistin Nina Lemm im Studio eine Art Schaubild aus Nahrungsmitteln aus, in der Zusammensetzung, in der sie auch in der Tonne landen – vor allem Brot, Obst und Gemüse, aber auch Milchprodukte, Fisch, Fleisch und Wurst. Die Titelbildgrafiker des stern montierten daraus das Cover dieser Ausgabe. Nach der Fotoproduktion wurden die Lebensmittel selbstverständlich nicht vernichtet, sondern an Hamburger Obdachlose verteilt. Die Titelgeschichte lesen Sie ab Seite 28. Verbrannte Erde USA-Korrespondent Jens König (Foto) war zusammen mit dem Fotografen Peter DaSilva vier Tage lang in Paradise unterwegs, der vom „Camp Fire“ komplett zerstörten Stadt. Und in umliegenden Ortschaften…
Auf der einen Seite: Polizisten. Auf der anderen: wütende Demonstranten in gelben Warnwesten. Einer von ihnen schleudert einen Gegenstand in Richtung der Ordnungshüter, ein anderer zeigt den Beamten den ausgestreckten Mittelfinger. Wie hier in der nordfranzösischen Stadt Caen protestierten landesweit knapp 300 000 Menschen mit Straßenblockaden gegen die geplanten Steuererhöhungen auf Benzin und Diesel. Ein Mensch starb, mehr als 500 wurden verletzt. Die Proteste unter dem Schlagwort „Gilets Jaunes“ (deutsch: gelbe Westen) sind für viele Franzosen eine Reaktion auf die gesamte Reformpolitik der Regierung.…
Schwer zu erkennen, aber so sieht ein glücklicher Mensch aus: Alexander Zverev war nicht als Favorit zu den ATP-Finals, der inoffiziellen Tennis-WM, nach London gereist. Aber dann schlug er erst Roger Federer und im Finale Novak Djokovic, die Nummer eins der Welt. Ein deutscher Sieg beim Saisonabschlussturnier war zuletzt Boris Becker gelungen – vor 23 Jahren. Zverev, der 1,98 Meter misst, sei „mit seinen Stelzenbeinen wie ein gigantischer Watvogel an der Grundlinie entlang-gesprungen“, dichtete eine britische Zeitung anerkennend. Jetzt hat der 21-jährige Hamburger einen neuen Spitznamen: Alexander der Große.…
Schön, wenn Kinder vertrauen können. Ihrer Familie, ihren Freunden – oder einem Spezialglas, das sie vor dem Sturz ins Nichts bewahrt. Dieser Junge hat offenbar keine Höhenangst. Er liegt auf einem Stück Glasboden, das sich im 78. Stock des zweithöchsten Gebäudes des Landes in Bangkok befindet. Schuh-Überzieher bewahren die Attraktion vor Schrammen. Vom 314 Meter hohen Wolkenkratzer Maha Nakhon hat man, sofern es das Wetter zulässt, einen atemberaubenden Blick in die Ferne. Und in die Tiefe. Wer das mal ausprobieren will: Das Ticket nach ganz oben kostet umgerechnet etwa 28 Euro.…