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Draußen herrscht Stillstand. Wir in der stern-Redaktion sind im Dauereinsatz. Corona bewegt uns Journalisten – wie Sie auch – von morgens bis abends und sogar in die Träume hinein. Noch nie war unsere Generation Zeuge eines solch weltumspannenden und tiefgreifenden Ereignisses. Der 11. September, das Elbe-Hochwasser – das waren schon Krisen. Corona ist größer. Für die Dauer dieses Ausnahmezustands haben wir einen der besten Wirtschaftsjournalisten des Landes gewonnen: Horst von Buttlar, Chefredakteur von „Capital“ (erscheint wie der stern im Verlag Gruner + Jahr), ordnet nun jede Woche ein, was Corona für die Wirtschaft bedeutet (Seite 62). Wir alle arbeiten derzeit unermüdlich, um Sie auf unseren Kanälen, analog wie digital, mit Informationen,Hintergründen,Analysen zu versorgen. Unsere Dokumentare prüfen quasi pausenlos die Tatsachen, sodass Sie auch weiterhin dem stern voll vertrauen können. Gerade…
So kompakt und verständlich, Erklärungen, Anstöße gebend, das Thema „Angst“, was Corona mit unserer Seele macht, rüberzubringen: klasse! Werner Große, Hagenbach REDE UND ANTWORT Liebe stern-Redaktion, dass Adipositas keine selbst verschuldete Krankheit ist, wird in Ihrem Artikel deutlich, die Stigmatisierung der Patienten ist gut dargestellt. Was passiert aber mit der überschüssigen Haut, wenn jemand nach einer solchen Operation 50 oder gar 100 Kilogramm abgenommen hat? Tim C. Werner, Frankfurt am Main Sehr geehrter Herr Werner, wird das Gewicht so stark reduziert, bildet sich die Haut nicht vollständig zurück, sondern hängt schlaff herab. Sogenannte Fettschürzen entstehen. Je nach Größe können die sogar die Bewegungsfreiheit einschränken. Oft entwickeln sich Reibestellen, die sich entzünden. Außerdem leiden viele unter ihrem Aussehen. In Operationen kann die überschüssige Haut entfernt werden. Die Eingriffe sind aufwendig und…
Im Land der begrenzten Möglichkeiten In diesen Tagen kommt es den New Yorker Korrespondenten Jan Christoph Wiechmann und Nicolas Büchse (Foto oben) so vor, als lebten sie in einer verwandelten Stadt. Verschwunden sind die Menschenmassen in den Straßen und U-Bahnen. Anspannung mischt sich in die Energie, die New York City sonst so einzigartig macht. Die Reichen sind vor dem Virus in ihre Sommerhäuser im Umland geflohen. Arme Migranten warten in langen Schlangen vor überlasteten Krankenhäusern auf Corona-Tests, wie hier in Queens. Viele haben ihre Jobs schon verloren. Nun bangen sie um ihre Gesundheit in der Stadt, die für sie ein Versprechen auf ein besseres Leben einlösen sollte. (Seite 44) Nähe und Distanz Auf dem Weg zur Arbeit kam stern-Autor Norbert Höfler oft an Katja Radtkes Kosmetiksalon vorbei. Wenn bei schönem…
SÜDAFRIKA ABSTAND HALTEN! Der Polizist hat sein Gewehr auf Menschen gerichtet, die in Johannesburg vor einem Laden Schlange stehen. Angsterfüllt blicken sie auf die Waffe, mit der sie zu mehr Abstand gezwungen werden. Seit einer Woche gilt in Südafrika wegen des Coronavirus eine Ausgangsperre, und die Regierung kontrolliert entschlossen deren Einhaltung. Doch in den dicht besiedelten Townships fühlen sich Beamte nun ermächtigt, zu rabiaten Mitteln zu greifen. In den Siedlungen fehlt es an Seife, Wasser und an Verständnis für die Gefahr. Die Rate der HIV-Infizierten ist hoch. Und viele fürchten Hunger mehr als das Virus. INDIEN AUF DER FLUCHT Bloß weg! Diesem Gedanken folgten am vergangenen Wochenende Zehntausende indische Wanderarbeiter und machten sich auf den Weg zu den Busbahnhöfen in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi. Seit einer Woche gilt im Land…
Die Katastrophe schlurft auf den Filzpantoffeln der Bürokratie daher. Als Drucksache des Deutschen Bundestags, Nr. 17/12051. Langweiliger geht’s kaum. Doch das Dokument treibt den Blutdruck. Es erscheint heute geradezu gespenstisch. Denn geschildert wird darin eine Pandemie durch einen Erreger aus der Familie der Coronaviren. „Modi-SARS“ nennen ihn die Autoren der Risikoanalyse unter fachlicher Federführung des Robert Koch-Instituts (RKI), das in diesen Tagen auch die echte Corona-Seuche überwacht. Die Drucksache datiert vom 3. Januar 2013 und stammt aus dem Innenministerium unter Hans-Peter Friedrich (CSU). Sie geht an 620 Abgeordnete, an alle Ministerien und an 16 Landesregierungen. Katastrophe? Es ist wohl eher die Apokalypse, die sich da entfaltet. Mindestens 7,5 Millionen Tote in Deutschland. Drei Infektionswellen in drei Jahren, mit 29 Millionen Kranken in der ersten, 23 Millionen in der zweiten und…
SCHNELLE HILFE Die Spendenbecher der Obdachlosen sind in diesen Tagen besonders leer. Strassenblues e. V. verteilt in einigen Städten deshalb Bargeld. In Hamburg gibt es eine Suppe von TV-Koch Tarik Rose dazu. Wir leiten Ihre Hilfe weiter. Spenden an: IBAN DE90 2007 0000 0469 9500 01; BIC DEUTDEHH; Stichwort: Straßensuppe; www.stiftungstern.de ÜBERRASCHEND GRÜN Entgegen allen Prognosen wird Deutschland in diesem Jahr wohl doch sein Klimaziel erreichen. Auf maximal 750 Millionen Tonnen sollte der CO2-Ausstoß ursprünglich begrenzt werden. Schätzungen der Denkfabrik Agora zufolge könnte er sogar auf 670 Millionen Tonnen sinken. Grund seien geschlossene Fabriken und verminderter Verkehr – Auswirkungen der Corona-Krise. WIE DAS DUFTET Wissenschaftler der Cornell Universität haben einen Algorithmus entwickelt, mit dem Maschinen zehn Gerüche unterscheiden können. Dazu gehören Azeton, Ammoniak und Methan. Geruchsmaschinen können dabei helfen, Waffen…