„WIE SOLL MAN EIN PROFESSIONELLER ATHLET SEIN UND SEINEN KÖRPER NICHT ANS LIMIT PUSHEN?“ Zurück zu den Wurzeln also: Bollettieri, Tennis-Academy, Bradenton, Florida. Von ihrem siebten Lebensjahr an trainierte Maria Scharapowa hier. Die Grundlage für ihre Weltkarriere, sie hat sie hier gelegt. Nun steht Scharapowa, 30, an einem schwülen Frühlingsmorgen auf dem Hauptplatz und arbeitet sich durch ihre Morgeneinheit. Das Programm: Drills – Vorhand, Rückhand, immer wieder. Ihr Coach, Sven Groeneveld, zieht das Training an, das Comeback am
26. April rückt näher. Beim Porsche-Grand-Prix in Stuttgart wird Scharapowa erstmals wieder aufschlagen. Nie hat die Branche gespannter einer Rückkehr entgegengesehen. Selten so zwiegespalten. Die Weltranglisten-Erste, Angelique Kerber, etwa findet es „ein wenig seltsam“, dass Scharapowa der Gang durch die Qualifikation per Wildcard erspart bleibt.
Denn die Russin war während der Australian…