Während der vergangenen vier Jahre habe ich mich nach Kräften bemüht, in dieser Kolumne den Eindruck einer halbwegs sortierten Person zu erwecken. Das ist natürlich, Sie ahnen es, wie so vieles, was man von sich selbst behauptet oder auch nur denkt, eine barmherzige Lüge. Ich musste deshalb sehr lachen, als mich kürzlich jemand fragte, welche To-do-App ich empfehlen könne, als Freiberuflerin sei ich doch gewiss eine Meisterin der Selbstorganisation.
Haha. Hahahaha.
Es stimmt, im Führen einer To-do-Liste bin ich einsame Spitze. Ach, was heißt hier: einer Liste. Es sind viele, sehr viele, je eine für Arbeit und Vergnügen, für Lesen, Schreiben, Kaufen (die wiederum unterteilt in Markt, Supermarkt und Baumarkt), für Nervkram (darunter fallen Buchhaltung, Steuererklärung, Rechnungen), für Reisen und mehr. Und dann wäre da noch meine Lieblingskategorie: Machen.
Herrlich,…
