Es sind die ersten fünf Minuten, die etwas Großartiges erzählen. Die ersten fünf Minuten des Films „The White Crow“, der eigentlich vom sowjetischen Tänzer Rudolf Nurejew handelt, holen ganz weit aus und zeigen, was schwer zu beschreiben ist: Freiheit.
Paris im Sommer 1961. Die Mitglieder des russischen Kirow-Balletts besuchen zum ersten Mal den Westen. Ein Kulturaustausch, aber eben viel mehr. Denn als die jungen Tänzerinnen und Tänzer in einem Bus durch Paris fahren, blühen ihre Gesichter auf. Sie sehen und riechen, ja, diese Freiheit.Farben,Geschäfte,Cafés und Menschen, die tun und lassen, was sie wollen. Und die Kamera fängt die Gesichter dieser jungen Russen ein, ihre weiten Augen und offenen Münder, ihr Lachen und ihr hungriges Luftholen.
Und so geht sie weiter, die Geschichte des Ballett-Ensembles und seiner mitreisenden KGB-Bewacher, die schnell…