Stella Deetjen steht vor dem Hamburger Hotel, in dem sie fĂŒr ein paar Tage einquartiert ist, und raucht. Passanten und Passantinnen werfen ihr im Vorbeigehen schnelle Blicke zu, was daran liegen kann, dass sie auch in der GroĂstadt eine durchaus auffĂ€llige Erscheinung ist, sehr groĂ, sehr blaue Augen, sehr lange, sehr blonde Dreadlocks. Es kann aber auch gut sein, dass einige der VorĂŒbergehenden Stella Deetjen wiedererkennen, weil sie sie in den vergangenen 25 Jahren in einer Talkshow gesehen oder einen Bericht ĂŒber sie gelesen haben, und dann erinnern sie sich daran, was Stella Deetjen macht und wofĂŒr sie steht. Deshalb freut sie sich sichtlich, wenn sie jemand darauf anspricht: âGestern habe ich mich im Zug mit einem Mann unterhalten, und der sagte irgendwann zu mir: âSie sind aber nicht dieseâŠ
