ES IST NOCH NICHT SO LANGE HER, da klang Nachhaltigkeit vor allem anstrengend. Nach Häusern, die zwar ökologisch sinnvoll waren, die aber nach Fred-Feuerstein-Fabrikaten aussahen, mit Trockentoilette, klobigen Kiefernmöbeln und kratzigen Wollplaids. Wen das schreckte, der hoffte einfach, dass es sooo schlimm nicht kommen werde mit diesem Klimawandel. Inzwischen zweifeln nur noch ein paar sehr wenige Unverbesserliche am Ernst der Lage. Wir sind an dem Punkt, an dem wir sehr vieles sehr schnell verändern müssen. Der Gebäudesektor verursacht 41 Prozent des deutschen CO2-Ausstoßes, er ist das schwärzeste Schaf in einer ganzen Herde schwarzer Schafe. Wir müssen umdenken, und je besser es uns gelingt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir die Veränderungen, die notwendig sind, als Verbesserungen empfinden und nicht als Einschränkung.
Denn nicht Verzicht ist die Lösung, nicht das…
