Erst war ihm dieser Doctor Strange unsympathisch, die Originalfigur aus den 60er-Jahren mit ihrer sexistischen, okkulten Schmierigkeit. „Ich wollte keinen Mann darstellen, der denkt, dass jede Frau, die ihn sieht, mit ihm schlafen will, und der sich auch so verhält“, sagt Benedict Cumberbatch. Toxische Männlichkeit kommt heute nicht mehr gut an, trotzdem begegne man ihr noch viel zu oft. Wichtig sei, verstehen zu lernen, warum Menschen sich so verhalten, „damit wir unsere Söhne zu sensiblen Feministen und Empathen erziehen“, sagt der 45-Jährige, selbst Vater von drei Jungs.
Marvel hatte nichts gegen eine neue Interpretation der Figur, und so schlüpft Cumberbatch zum sechsten Mal in die Rolle des vom Neurochirurgen zum Meister der Magie gewandelten Superhelden, der die Welt vor feindlichen Kräften beschützt – diese allerdings manchmal versehentlich freisetzt. In „Doctor…