Die Nachricht machte zwar keine großen Schlagzeilen, aber das heißt nicht, dass sie mich nicht getroffen hat. Wenige Wochen nachdem wir in unserer Februar-Ausgabe über den Nashornbullen Sudan berichteten, der streng bewacht vor Wilderern in Kenia lebt, erfuhr ich gerade, dass das schwer kranke Tier – das letzte seiner Art – eingeschläfert werden musste. Und damit eine weitere Tierart auf unserem Planeten wohl aussterben wird. Denn die beiden noch lebenden Weibchen sind zu alt, um Nachwuchs zu bekommen.
Es ist schon seltsam: Wissenschaft und Forschung stoßen in immer neue Dimensionen vor, einige Menschen im Silicon Valley halten es bereits für möglich, das menschliche Genom so zu verändern (oder zu reparieren), dass wir praktisch unsterblich werden können. Aber wäre uns damit irgendwie geholfen?
Wichtiger erscheint mir, dass wir Mittel und Wege…
