»Mein innerer Teilzeit-Single klopft regelmäßig an« Liebe Leserin, lieber Leser,
als meine Zeit des Alleinseins anbrach, war ich schon Ende 30. Davor: früh Mutter geworden, viel WG-Leben, danach Patchworkfamilie – ich glaube, die Abende oder gar Tage, an denen niemand um mich rum war, lassen sich an zwei Händen abzählen.
Dann aber brach eine neue Ära an: frisch getrennt und das in einer für mich ziemlich neuen Stadt. Anfangs war das wirklich sehr ungewohnt, wenn sich regelmäßig ein freier Abend, manchmal sogar ein ganzes Wochenende vor mir auftat – ohne Kind, das dann beim Vater schlief, ohne Freundinnen oder Familie, die 800 Kilometer entfernt wohnten. Nur immer zu Hause sitzen? Das schlug mir manchmal aufs Gemüt. Also probierte ich aus, wie es ist, allein ins Kino, Theater, eine Ausstellung oder…
