Die Stimme, die an das Falsett eines Curtis Mayfield erinnert, die Musik, die sich tief, ganz tief vor dem klassischen Soul verneigt, und natürlich sein Vorname, der zuerst da war – kann es sein, dass die Eltern ihn da früh in eine Richtung schicken wollten? „Nein“, sagt Curtis Harding, mittlerweile 38. „Ich bin einfach nach meinem Vater genannt worden.“ Selbstverständlich schmeichele es ihm, wenn er verglichen werde mit einem der ganz Großen des Pop, einem, den er sehr schätzt. Aber sein neues Album, „Face Your Fear“, sei doch mehr, sei vor allem: Curtis Harding.
Es hat eine Weile gedauert, bis Harding seinen Weg mit der Musik gefunden hatte. An seinem Geburtsort,einer kleinen Stadt in Michigan, setzte er sich früh ans Schlagzeug und begleitete in der Kirche den Gospelgesang seiner Mutter,…