Persil – da weiß man, was man hat. 1973 schmückte Henkel sein Waschpulver mit diesem Slogan. Ab 1975 charmierte ihn der studierte Landwirt Jan-Gert Hagemeyer, besser bekannt als „der Persil-Mann“,elf Jahre lang ins deutsche Hausfrauenhirn. Er präsentierte das Pulver so rein, als wäre es ein treuer Freund von Mutter Erde. Die Kartonagen trugen die grünen Farben der Natur.
Heute steht eine ganze Armada von Waschmittelerfindungen in den Regalen. Es gibt bei Persil neben Pulver die Megaperls und – flüssig – Gele und Discs. Bei anderen Anbietern heißen die Waschdrops Pods (Ariel) oder Power Caps (Spee). Als Verpackung dient – neben Pappe – Kunststoff, mal als Folie, Kiste, Beutel oder Flasche. Die chemische Zutatenliste ist bei allen Produkten lang: Tenside, Wasserenthärter, Waschalkalien, Enzyme, Schmutzträger, Kernseife, Silikone, Duftstoffe, Bleichmittel, optische Aufheller, Konservierungsmittel…
