»Lassen Sie uns gemeinsam Zuversicht schenken!« Liebe Leserin, lieber Leser,
schlimmer als beim letzten Mal kann es nicht sein. Das zumindest hoffte meine Kollegin Meike Dinklage, bevor sie vor einigen Wochen in den Libanon reiste. Wie fast jedes Jahr besuchte sie dort Familien, die vor dem Syrien-Krieg geflüchtet sind. Doch leider musste unsere Autorin rasch feststellen: Die Lage hat sich weiter verschlechtert. Insbesondere das Schicksal der Kinder berührt zutiefst – wie das der 13-jährigen Lina, die schon mehrmals versucht hat, sich das Leben zu nehmen, oder das ihres älteren Bruders, der keine Kraft mehr hat aufzustehen. Wer unserer Autorin ab Seite 56 auf ihrem Weg zu vier Müttern und ihren Familien folgt, begegnet Armut, Trostlosigkeit, Angst, der Gefahr der Zwangsverheiratung. Woher da noch Hoffnung nehmen, zumal Besserung nicht in Sicht…
