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Als Barack Obama klar wurde, dass sein Nachfolger Donald Trump heißen würde, begann er zu zweifeln. Nicht an der Vernunft, nicht am amerikanischen Volk. Er zweifelte an sich selbst. „Was, wenn wir falsch lagen?“, fragte der US-Präsident seine Vertrauten. Was, wenn die Menschen das gar nicht wollten, diese Globalisierung und kosmopolitische Vernetzung? Was, wenn ihnen alles zu schnell ging? Es ist die Frage unserer Zeit, der sich gerade Menschen wie Obama stellen müssen, die wirklich daran glaubten, die ganze Welt werde offener, freier, hipper. Und die selbst zu den Globalisierungs-Gewinnern gehören: Eliteausbildung, Netflix-Deals, Milliardärs-Freunde. Die in der Weltfinanzkrise Zocker-Banken mit Milliarden raushauten, Freihandelsabkommen feierten – und am Ende gegen Trump verloren in Ohio oder Pennsylvania, wo Menschen wütend waren statt weltoffen, weil mit ihren Jobs auch ihre Welt verschwand. „Basket…
Elizabeth II hält alles zusammen. Chapeau! Allen Respekt vor dieser Dame.Karin Schmidt, Pirmasens sternNr. 23/2022, „Die Letzte ihrer Art“ – die Briten feiern das 70. Thronjubiläum der Queen Fast ehrabschneidend Das Titelfoto der Queen sieht aus, als sei es nach ihrem Tod auf dem Sterbebett aufgenommen worden. Was haben Sie sich bei diesem fast ehrabschneidenden Foto eigentlich gedacht? Joachim Wolfarth, Bingen Ärgerlicher Unterton Ist der stern nicht in der Lage, dieser Frau, die seit 70 Jahren einen Job macht, auf den sie nicht vorbereitet war und den sie gewiss nicht haben wollte, Respekt zu zollen – ohne sarkastischen Unterton? Ohne sich über die „Mobilitätsprobleme“ einer 96-jährigen alten Dame zu mokieren, die an einem Tag keine Kraft mehr hat und am nächsten Tag dann doch wieder? Jasminka Zukic, Villingen-Schwenningen Verklärende Huldigung…
Der amerikanische Pessimist Kenneth Rogoff war einmal einer der besten Schachspieler der USA, bevor er Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF) wurde und Wirtschaftsprofessor an der Harvard-Universität. Unser US-Korrespondent Raphael Geiger meinte, Rogoff den Schachspieler noch anzumerken, als er ihn in seinem Uni-Büro traf: Der 69-Jährige wirkte beim Reden so fokussiert, als würde er die Gedanken hin und her schieben wie früher seine Figuren. Rogoffs aktuelle Gedanken machen leider keine gute Laune: Er glaubt, dass die Weltwirtschaft das Schlimmste noch vor sich hat – und damit wir alle. Das Gespräch mit ihm beginnt auf Seite 30. Hart an der Grenze Brad Pitt als Tyler Durden mit nacktem Oberkörper, die Kippe im Mund, Von-oben-nach-unten-Blick auf einen Gegner am Boden: Die Szene aus „Fight Club“ ist Kult, so wie der Film selbst. Nur…
Es reicht! Prinz Louis, 4, drückte bei der Militärparade zum Auftakt des 70. Thronjubiläums von Uroma Königin Elizabeth II aus, was viele von uns fühlten. Schwester Prinzessin Charlotte, 7, und Bruder Prinz George, 8, dagegen haben die Trotzphase längst hinter sich gelassen. Was der jüngste Spross von Prinz William und Herzogin Catherine zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte: Ihm standen noch drei weitere Tage dieses Jubelfestes bevor. Von Donnerstag bis Sonntag feierten die Briten das „Platinum Jubilee“ ihrer Queen mit Umzügen, Konzerten und landesweit 85 000 Festessen in Städten und Gemeinden.…
Kinder spielen in einem Park in Borodjanka, westlich von Kiew, fast hundert Tage nachdem Wladimir Putin das Land überfallen hat. Ein wenig Unbeschwertheit, ein wenig Normalität zwischen Ruinen, und vieles spricht dafür, dass dieser Krieg auch weitere hundert Tage später Alltag für die Bevölkerung sein wird. Die Zerstörung in den Städten sei kaum zu fassen, bilanziert Robert Mardini vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes. Die Last des Krieges auf Zivilisten könne gar nicht überbetont werden. „Tausende leben mit der Qual, nicht zu wissen, was mit den Menschen geschehen ist, die sie lieben.“…
Baby, was für eine Sensation! Zum ersten Mal, seit er am 1. Mai geschlüpft ist, präsentierte das Tropiquarium in Servion seinen ungewöhnlichsten Neuzugang: eine Galapagos-Riesenschildkröte mit Albinismus. Das ist gleich doppelt bemerkenswert, denn weltweit ist es nur drei Zoos gelungen, die Tiere zur Fortpflanzung zu bringen, und diese Art Nachwuchs gab es bislang noch nicht. Die Riesenschildkröten sind vom Aussterben bedroht, nur noch etwa 23 000 Exemplare leben auf den ecuadorianischen Galapagosinseln. Der Tierpark in Servion hält sie im Rahmen eines Programms zur Arterhaltung. …